Über die Schlachtung

Wir wissen, wo das Fleisch herkommt. Dafür arbeiten wir  bewusst mit regionalen Landwirten zusammen. "Eine leckere Wurst beginnt bei einem gutem Fleisch von einem gesunden Tier", sagt Fleischermeister Schempp. Die intensive und vertrauensvolle Partnerschaft mit den Landwirten unserer Region schmeckt man. "Meist suchen wir uns die Tiere bei unseren Partnern selbst aus. Die Tiere kommen lebend in die Fleischerei. Heute ist es eine Besonderheit, dass die Fleischer noch selbst schlachten. Das gehört für mich einfach dazu.

Ich weiß, wo das Tier aufwächst, was es zu fressen bekommt; dann möchte ich es auch selbst schlachten, den Vorgang bis zum Schluss kontrollieren. Das ist mir wichtig", so Schempp weiter. Wir setzen auf Regionalität und Qualität. Das schätzen auch die Kunden. In einer Zeit, in der Fleisch und Wurst Massenprodukte geworden sind, achten viele Kunden wieder sorgfältiger darauf, was sie kaufen. Fleischer profitieren davon - genauso wie das gesamte Ökosystem, weil die Wege zwischen Zucht, Schlachtung, Produktion und Verkauf kurz sind.

Herkunft der Tiere

Wo die Schweine aufwachsen:

Landwirtschaftsbetrieb Tillig aus Ebersbach
Der Landwirtschaftsbetrieb Tillig ist ein Familienbetrieb in der fünften Generation. Sie züchten Deutsches Edelschwein. Die Qualität des Fleisches ist europaweit anerkannt. Der Betrieb ist QS zertifiziert und belegte den 2. Platz für "Tiergerechte und umweltverträgliche Haltung" in Sachsen.

Lampertswalder Sachsenland Agrar GmbH Co. KG
Die in diesem Betrieb gehaltenen Schweine stammen aus einem Betrieb in Thüringen nahe der sächsischen Grenze. Die Futtermittel bestehen aus Rohstoffen, die auf heimischen landwirtschaftlichen Flächen angebaut werden und enthalten keine antibiotischen Leistungsförderer oder anderen Medikamente.

Wo die Kälber groß werden:

Landwirtschaftsbetrieb Tronicke in Rödern
Die Kälber stammen von eigenen Muttertieren und werden ohne Milchaustauscher aufgezogen. Die Kälber werden nach der Geburt im Stall auf Stroh gehalten. In den Sommermonaten verbringendie Kälber die meiste Zeit auf den Wiesen. Zum Futter gehört Stroh und Getreide aus eigenem Anbau.

Wo die Lämmer grasen:

Schäferei Elsner in Cosel
Die Schäferei Elsner ist ein Familienbetrieb mit 100 Hektar Grünland. Die Hauptzuchtrassen sind Schwarzkopf, Sufflok und Berichon du Cher. Die Schäferei wurde 2007 Sieger im Landeswettbewerb für "Tiergerechte und umweltverträgliche Haltung".

Wo es wild zugeht:

Das Wild beziehen wir von Jägern aus den umliegenden Wäldern und vom Sächsischen Staatsforst. Da Tauscha in einer Waldregion liegt, entstehen keine langen Transportwege. Die Jäger achten besonders darauf, dass nur zur Bestandskontrolle geschossen wird. Das heißt, es wird nur die Wildüberzahl geschossen, die dem Wald oder der Landwirtschaftschaden würde.